Voraussetzungen
Neben den unterschiedlichen Technologien gibt es Mindestvoraussetzungen für die wirtschaftliche Nutzung der Abwasserwärme. Der Kanal sollte einen Abwasserdurchsatz von mindestens 15 l/s besitzen, um eine erste Grobanalyse durchführen zu lassen.
Ebenfalls ist die Nähe des Energieverbrauchers zu dem durchflussreichen Abwasserkanal oder zu einer Kläranlage ein entscheidendes Kriterium.
Gekoppelt mit einer Abwasserwärmepumpe arbeitet das Gesamtsystem umso wirtschaftlicher, je näher und je größer die angeschlossenen Wärmeabnehmer sind und je tiefer die Vorlauftemperaturen des Heizsystems sind. Hier sind Fussboden-, Wandheizkörper und großflächige Heizkörper die idealen Lösungsansätze.
Im industriellen Einsatzgebiet können mit Hilfe von Industriewärmepumpen Vorlauftemperaturen erreicht werden, die für Produktionsprozesse einsetzbar sind.
Die aus dem Industrieabwasser entzogene Wärme bietet doppelte Einsparpotentiale:
• Zu hohe Einleittemperaturen in das Abwassernetz oder der Kläranlage werden vermieden und es drohen keine abwasserrechtlichen Konsequenzen.
• Kosten für eine aktive Kühlung durch Zuleitung von z.B. Grundwasser werden minimiert.
• Wärme wird für den Produktionsprozess wiederverwendet.
In Wohngebieten ist es in der Regel sinnvoll, mehrere Gebäude an eine Wärmepumpen-Zentrale anzuschließen. Wird das Wohngebiet mit Erdgas versorgt, kann die Kombination Wärmepumpe plus erdgasbetriebenes Blockheizkraftwerk eine interessante Lösung sein.
Bei der Beantwortung der Frage „Ist mein Objekt geeignet?“ sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. Das Fachzentrum „Wärme aus Abwasser“ kann in einem ersten Schritt mit Hilfe von bereits erstellten kommunalen „Wärme-aus-Abwasser-Landkarten“ recht schnell ermitteln, ob sich in der Nähe geeignete Kanäle befinden und ob die zuständigen kommunalen Behörden grundsätzlich daran interessiert sind, diese Kanäle geeigneten Abnehmern zur Wärmenutzung zur Verfügung zu stellen.
Ist das der Fall, geht es in einem nächsten Schritt darum, mit Hilfe einer Grobanalyse die technischen Lösungen, die Kosten und die Wirtschaftlichkeit aufzuzeigen.
Dazu werden folgende objektspezifische Informationen benötigt:
Aktueller Energieträger und eine Information, ob ein Vertrag mit einem Fernwärmeversorger vorliegt
Ist das Ergebnis der Grobanalyse positiv, bietet das Fachzentrum „Wärme aus Abwasser“ eine Machbarkeitsstudie an.
Ebenfalls ist die Nähe des Energieverbrauchers zu dem durchflussreichen Abwasserkanal oder zu einer Kläranlage ein entscheidendes Kriterium.
Gekoppelt mit einer Abwasserwärmepumpe arbeitet das Gesamtsystem umso wirtschaftlicher, je näher und je größer die angeschlossenen Wärmeabnehmer sind und je tiefer die Vorlauftemperaturen des Heizsystems sind. Hier sind Fussboden-, Wandheizkörper und großflächige Heizkörper die idealen Lösungsansätze.
Im industriellen Einsatzgebiet können mit Hilfe von Industriewärmepumpen Vorlauftemperaturen erreicht werden, die für Produktionsprozesse einsetzbar sind.
Die aus dem Industrieabwasser entzogene Wärme bietet doppelte Einsparpotentiale:
• Zu hohe Einleittemperaturen in das Abwassernetz oder der Kläranlage werden vermieden und es drohen keine abwasserrechtlichen Konsequenzen.
• Kosten für eine aktive Kühlung durch Zuleitung von z.B. Grundwasser werden minimiert.
• Wärme wird für den Produktionsprozess wiederverwendet.
In Wohngebieten ist es in der Regel sinnvoll, mehrere Gebäude an eine Wärmepumpen-Zentrale anzuschließen. Wird das Wohngebiet mit Erdgas versorgt, kann die Kombination Wärmepumpe plus erdgasbetriebenes Blockheizkraftwerk eine interessante Lösung sein.
Bei der Beantwortung der Frage „Ist mein Objekt geeignet?“ sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. Das Fachzentrum „Wärme aus Abwasser“ kann in einem ersten Schritt mit Hilfe von bereits erstellten kommunalen „Wärme-aus-Abwasser-Landkarten“ recht schnell ermitteln, ob sich in der Nähe geeignete Kanäle befinden und ob die zuständigen kommunalen Behörden grundsätzlich daran interessiert sind, diese Kanäle geeigneten Abnehmern zur Wärmenutzung zur Verfügung zu stellen.
Ist das der Fall, geht es in einem nächsten Schritt darum, mit Hilfe einer Grobanalyse die technischen Lösungen, die Kosten und die Wirtschaftlichkeit aufzuzeigen.
Dazu werden folgende objektspezifische Informationen benötigt:
- Einwohnerzahl und Fläche im Einzugsgebiet des Abwassersammlers bzw. der Kläranlage oder Trockenwetterabfluss des entsprechenden Kanals
- Wärme- bzw. Kältebedarf des Objekts
Aktueller Energieträger und eine Information, ob ein Vertrag mit einem Fernwärmeversorger vorliegt
- Entfernung zwischen Kanal bzw. Kläranlage und dem zu versorgenden Objekt
Ist das Ergebnis der Grobanalyse positiv, bietet das Fachzentrum „Wärme aus Abwasser“ eine Machbarkeitsstudie an.